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3D-Visualisierungen einer Premium-Anlage vor Gericht

Erfahren Sie, wie 3D-Visualisierungen einer Premium-Wohnanlage genutzt wurden, um den Einfluss von Stromleitungen auf die Dimension und das Potenzial der geplanten Investition zu zeigen.

Beitragsbild: 3D-Visualisierungen einer Premium-Anlage vor Gericht
AutorAlexander Gadomski
RolleGründer und Inhaber von REND.PRO
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit7 Min.

Die meisten Unternehmen beauftragen 3D-Visualisierungen einer Wohnanlage, um das Projekt besser zu verkaufen.

Sie wollen die Architektur, die Atmosphäre des Ortes, den Standard des Projekts und das künftige Leben der Bewohner zeigen.

In diesem Fall war das Ziel jedoch ganz anders.

Hier sollten die 3D-Visualisierungen der Premium-Wohnanlage nicht nur gut aussehen.

Sie sollten das Ausmaß des Problems zeigen.

Der Kunde brauchte Material, das auf einfache, starke und gut verständliche Weise den Unterschied zwischen dem vollen Potenzial der Investition und den tatsächlichen Einschränkungen durch den Verlauf der Stromleitungen sichtbar macht. Deshalb war von Anfang an vorgesehen, zwei Versionen derselben Wohnanlage zu erstellen: eine Marketingversion mit der vollen Bebauung von 10 Häusern und eine technische Version mit einer auf 7 Häuser reduzierten Variante, in der Leitungen, Masten, Schutzzonen und die wichtigsten Abstände klar markiert sind.

Und genau deshalb ist dieser Case so interessant.

Denn er zeigt, dass gute 3D-Visualisierungen für Bauträger nicht nur im Marketing funktionieren.

Sie können auch ein Argument ordnen, die Aussage verstärken und helfen, einen Verlust zu zeigen, der sich mit reinem Text nicht annähernd so deutlich erklären lässt.

Wann sollen 3D-Visualisierungen einer Wohnanlage nicht nur verkaufen, sondern auch etwas beweisen?

Vergleich: Visualisierung der Wohnanlage und Stromleitungen

Standardmäßig soll eine 3D-Visualisierung eines Wohnprojekts Interesse aufbauen.

Sie soll Aufmerksamkeit erzeugen.

Sie soll den wahrgenommenen Wert der Investition steigern.

Sie soll dem Kunden helfen, sich die fertige Wohnanlage schon vor dem Beginn oder Abschluss der Bauarbeiten vorzustellen.

Hier reichte reine Ästhetik jedoch nicht aus.

Benötigt wurde Material, das zwei Welten derselben Investition zeigt.

Die erste Welt ist ein vollständiges, attraktives Premium-Konzept.

Die zweite Welt ist die reale Situation nach Berücksichtigung der Einschränkungen, die durch den Verlauf der Stromleitungen vorgegeben werden.

Deshalb sollte Version A eine saubere, fotorealistische Marketingvision mit 10 Häusern sein, während Version B eine technische und anschauliche Version mit 7 Häusern sein sollte, so aufbereitet, dass sie als Anlage zu einem Schriftsatz, einem Sachverständigengutachten und in einem Verfahren gegen ENEA eingesetzt werden kann.

Das ist kein gewöhnliches Rendering mehr für eine Verkaufsbroschüre.

Das ist eine 3D-Visualisierung, die deutlich breiter eingesetzt werden soll.

Von 10 Häusern auf 7. Also wie ein Bild das Ausmaß des Verlusts schneller zeigt als eine Beschreibung

Visualisierung einer Premium-Wohnanlage mit und ohne Stromleitungen

Eines der stärksten Elemente dieses Cases war bereits der Unterschied zwischen den Varianten.

Im ursprünglichen Konzept sollte die Wohnanlage 10 Häuser umfassen.

In der realen Version blieben davon 7 übrig.

Das bedeutete den Verlust von 3 Baugrundstücken und eine deutliche Einschränkung des Investitionspotenzials. Der Kunde wollte, dass das Material auch den Verlust von etwa 450 bis 600 m² Nutzfläche sowie die Reduzierung der Gebäudezahl von 10 auf 7 sehr klar kommuniziert.

Und genau hier ist das Bild dem reinen Text überlegen.

Denn man kann schreiben, dass die Investition eingeschränkt wurde.

Man kann hinzufügen, dass durch die Stromleitungen ein Teil der Bebauung weggefallen ist.

Aber erst der Vergleich zweier entsprechender Visualisierungen zeigt, wie groß dieser Unterschied wirklich ist.

Der Bauträger, der Anwalt, der Sachverständige oder jede andere Person, die das Material betrachtet, muss das nicht lange analysieren.

Sie sehen es sofort.

Zwei Versionen derselben Investition. Derselbe Bildausschnitt. Dieselbe Perspektive. Stärkere Wirkung

Vergleich: Visualisierung der Wohnanlage und Stromleitungen

Bei einem solchen Projekt reicht es nicht, einfach zwei separate Bilder zu erstellen.

Man muss einen Vergleich aufbauen, der keinen Raum für Chaos lässt.

Deshalb war es sehr wichtig, in beiden Versionen dieselben Blickwinkel und dieselbe Perspektive beizubehalten. Das Material sollte so vorbereitet werden, dass man die Variante mit 10 Häusern direkt mit der Variante mit 7 Häusern vergleichen kann.

Das ist ein Detail, das einen enormen Unterschied macht.

Denn wenn beide Ansichten stimmig sind, schaut man nicht mehr auf zwei getrennte Bilder.

Man schaut auf den Unterschied.

Und genau darum ging es in diesem Projekt von Anfang an.

Marketingvisualisierung und technische Visualisierung. Zwei Funktionen, ein Ziel

Vergleich: Visualisierung der Wohnanlage und Stromleitungen

In diesem Case haben wir kein einziges universelles Material erstellt.

Wir haben ein System von Materialien entwickelt, die in unterschiedlichen Situationen funktionieren sollten.

Der Marketingteil sollte die Premium-Wohnanlage im besten Licht zeigen. Mit sorgfältig gestaltetem Gelände, Grünflächen, Straßen, architektonischen Details und dezenten Premium- sowie Erneuerbare-Energien-Elementen. In den Projektvorgaben tauchten außerdem Konzeptbestandteile wie ein PV-Mikropark, ein Premiumstandard der Wohnanlage sowie Akzente auf, die Smart Home und Modernität vermitteln.

Der technische Teil hingegen sollte klar, konkret und formal nutzbar sein.

Er sollte den Verlauf der Stromleitungen, die Kennzeichnung der Masten, Schutzzonen, ausgeschlossenen Bereiche, die wichtigsten Maße, eine Legende und ausblendbare Ebenen enthalten. Zudem wurde in der Projektbeschreibung ausdrücklich festgehalten, dass die technische Infografik für den Sachverständigen, den Anwalt, den Schriftsatz und das Verfahren gegen ENEA verständlich sein muss.

Das zeigt etwas sehr Wichtiges.

Gute 3D-Visualisierungen einer Wohnanlage enden nicht bei der Ästhetik.

Sie müssen ein konkretes geschäftliches oder kommunikatives Problem lösen.

Das Material sollte gleichzeitig auf Emotion und auf Argument wirken

Vergleich: Visualisierung der Wohnanlage und Stromleitungen

Das Material sollte gleichzeitig auf Emotion und auf Argument wirken

Das ist einer der stärksten Punkte des gesamten Projekts.

In der Vorgabe für die Ausführenden wurde klar festgehalten, dass die Vogelperspektive und die Infografik das sachliche Argument aufbauen sollen, während die niedrig angesetzten Visualisierungen das emotionale Argument aufbauen sollen. Zusätzlich sollten die Ansichten aus Augenhöhe das Alltagsleben in der Wohnanlage sowie den klaren Einfluss der Stromleitungen auf die Wahrnehmung des Ortes zeigen.

Das ist ein sehr guter Ansatz.

Denn die reine technische Tafel ordnet die Fakten.

Aber erst die Bilder aus menschlicher Perspektive zeigen, wie sich die vorhandene Infrastruktur auf die Wahrnehmung des Raums, den Komfort und die Qualität der gesamten Investition auswirkt.

Und genau deshalb wirkt solches Material stärker als ein bloßer Grundriss, eine Karte oder eine Beschreibung.

Hier zählten nicht nur die Bildqualität, sondern auch die Aussagekraft

Vergleich: Visualisierung der Wohnanlage und Stromleitungen

Irgendwann bat der Kunde darum, Version B als Beweismaterial noch stärker zu machen.

Die ausgeschlossenen Grundstücke sollten mit einem dunkleren, aggressiveren Rot markiert werden.

Die Schutzzonen sollten stärker hervorgehoben werden.

Die Beschriftungen sollten größer sein.

Und in der Ecke sollte eine einfache Box mit den wichtigsten Informationen erscheinen: Verlust von 3 Grundstücken, Reduzierung der Gebäudezahl von 10 auf 7 sowie Verlust von etwa 450 bis 600 m² Nutzfläche.

Das ist ein sehr interessanter Moment.

Denn er zeigt, dass es bei solchen Projekten nicht darum geht, dass das Material nur ästhetisch ist.

Es muss in wenigen Sekunden verständlich sein.

Es muss den Betrachter zu einer klaren Schlussfolgerung führen.

Es muss das Ausmaß der Einschränkung ohne unnötige Erklärung zeigen.

Was sagt dieser Case über 3D-Visualisierungen für Bauträger aus?

Dieses Projekt zeigt sehr gut, dass 3D-Visualisierungen für Bauträger auf mehreren Ebenen gleichzeitig arbeiten können.

Sie können ein Projekt verkaufen.

Sie können das Prestige des Projekts aufbauen.

Sie können die Qualität der Architektur und den Premiumstandard zeigen.

Sie können aber auch ein Problem erklären, ein schwieriges Thema ordnen und den realen Unterschied zwischen Annahme und Wirklichkeit sichtbar machen.

Genau deshalb sollte man Visualisierungen nicht nur als hübsche Ergänzung zum Angebot behandeln.

Eine gut vorbereitete 3D-Visualisierung einer Wohnanlage kann zu einem Kommunikationswerkzeug werden, das auf einfache Weise zeigt, was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist.

Warum sollte man solche Projekte einem Team anvertrauen, das mehr versteht als nur Ästhetik?

Die bloße Fähigkeit, ein schönes Rendering zu erstellen, reicht nicht aus.

Bei anspruchsvolleren Projekten muss man verstehen, wofür das Material überhaupt entsteht.

Man muss visuelle Qualität mit präziser Aussage verbinden können.

Man muss wissen, wann ein Bild Emotion erzeugen soll und wann es ein Argument aufbauen soll.

In diesem Case war genau das entscheidend.

Es entstanden sowohl Visualisierungen aus der Vogelperspektive als auch niedrige Perspektiven und eine technische Infografik. Das Ganze sollte einen hohen Premiumstandard bewahren und gleichzeitig prozessual und formal nutzbar sein. Das finale Set umfasste zwei Ansichten aus der Vogelperspektive, acht niedrige Visualisierungen und eine technische Infografik, vorbereitet in 4K und in verschiedenen Nutzungsvarianten.

Das ist keine zufällige Sammlung von Grafiken.

Das ist durchdachtes Material, das an verschiedenen Kontaktpunkten mit der Investition arbeiten soll.

Zusammenfassung

Nicht jede 3D-Visualisierung einer Premium-Wohnanlage endet auf einer Website oder in einer Werbekampagne.

Manchmal geht sie weiter.

In Gespräche mit Partnern.

In die Argumentation.

In formale Unterlagen.

In ein Gerichtsverfahren.

Dieser Case zeigt sehr gut, dass 3D-Visualisierungen einer Wohnanlage weit mehr leisten können, als nur gut auszusehen. Sie können den Unterschied zwischen dem vollen Potenzial einer Investition und dem, was nach Berücksichtigung der Einschränkungen tatsächlich übrig bleibt, klar sichtbar machen. Und wenn das Material gut durchdacht ist, beginnt es wirklich stark zu wirken.

Wenn Sie ein Unternehmen suchen, das 3D-Visualisierungen von Wohnanlagen erstellt, die nicht nur eindrucksvoll, sondern auch strategisch durchdacht sind, sprechen Sie mit uns.

Bei REND.PRO entwerfen wir Materialien, die premium aussehen, den Wert einer Investition steigern und tatsächlich auf ein geschäftliches Ziel einzahlen.

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